Zum Hauptinhalt springen

Zurück zur Startseite

Seit Jahrzehnten beweisen Managed Futures ihre Stärke, nicht nur bei steigenden, sondern auch bei fallenden Märkten eine Rendite für die Anleger erzielen zu können. Als Beimischung optimieren sie nachweislich ein klassisches Depot bestehend aus Aktien und Anleihen. Zuletzt haben Sie Ihre Stärke in der Corona-Krise bewiesen. Wir möchten diesen neuerlichen Beweis der Leistungskraft von Managed Futures zum Anlass nehmen und Ihnen an sechs Freitagen diese Anlageklasse – jeweils mit einem anderen Aspekt – näherbringen.

Freitag, der 3. Juli 2020:

Die Stärken der Trendfolger – Der Markt hat immer recht!

Von steigenden UND fallenden Märkten profitieren

Mit Managed Futures im Allgemeinen und Trendfolgestrategien im Speziellen werden auf- und absteigende Preisbewegungen an den globalen Märkten identifiziert und ausgenutzt. Die eingesetzten Handelssysteme erkennen Trends mittels Computermodellen, die nach gründlichen Untersuchungen und technischen Analysen der Preisbewegungen der Vergangenheit entwickelt wurden. Da die menschliche Irrationalität ausgeschaltet ist, machen diese ausgefeilten Systeme die Handelsentscheidungen transparenter und nachprüfbarer.

Die folgende Grafik verdeutlicht die Funktionsweise eines Managed-Futures-Handelssystems:
Die Grundlage bildet eine Vielzahl von Daten unterschiedlichster Märkte, mit denen das System „gefüttert“ wird. Trends lassen sich mit Hilfe von hoch entwickelten computerbasierten und komplexen Analysen der historischen Daten identifizieren. Sobald ein Aufwärtstrend erkannt wird (A), wird ein Kaufsignal aufgelöst und z.B. ein Wertpapier gekauft. Die Kursbewegungen werden weiter permanent analysiert. Wenn das System nun einen Abwärtstrend identifiziert (B), wird die Position wieder verkauft.

Je besser und weiter das System entwickelt ist, desto besser kann es funktionieren. Daher ist es für Investoren wichtig, sich für einen Anbieter zu entscheiden, der langjährig und erfolgreich bewiesen hat, dass sein System funktioniert.

Managed Futures schalten Emotionen wie Gier und Angst aus und nutzen künstliche Intelligenz
Managed Futures arbeiten – wie zuvor beschrieben – in der Regel nicht mit Einschätzungen oder Vermutungen über Märkte und zukünftige Entwicklungschancen. Vielmehr werden historische und aktuelle Daten und Fakten nach festen Regeln analysiert und Trends an den globalen Märkten errechnet. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz gelingt es den Handelssystemen zunehmend, selbstständig komplexe Muster an Stellen zu erkennen, die früher aus dem Raster fielen. Der große Vorteil: Emotionale Einflüsse wie Angst und Gier kennen die Handelssysteme nicht und entscheiden nüchtern und kalkuliert. Zudem können sie sowohl von steigenden und fallenden Kursen profitieren.

Managed Futures als Beimischung optimieren traditionelle Aktien-/Anleihe-Portfolien
Managed Futures weisen in der Regel eine niedrige Korrelation zu traditionellen Anlageformen auf. Dies hängt damit zusammen, dass sie nicht nur von den Aufwärts-, sondern auch von den Abwärtsbewegungen der zugrunde liegenden Vermögenswerte profitieren können und ein breites Spektrum von Kontrakten auf Waren und Rohstoffe sowie Finanzinstrumente abdecken.
Voraussetzung ist, dass fundamentale Rahmenbedingungen wie zum Beispiel eine ausreichende Liquidität vorhanden sind. Dies macht sie zu einem wertvollen Baustein im Depot – insbesondere in Krisenzeiten. Fallen etwa die Aktien- und Anleihekurse und steigt die Rendite von Managed Futures gleichermaßen, kann die Gesamtrendite des Portfolios auf einem ausgeglichenen Niveau gehalten werden.

Managed Futures erholen sich schneller nach Verlustphasen

Managed Futures durchlaufen immer wieder Phasen, in denen sie Verluste generieren – beispielsweise durch abrupte Trendwenden, auf die sie nicht sofort reagieren können. In der Regel weisen sie allerdings schneller wieder positive Renditen auf als etwa Aktien.

Der Grund: Managed Futures investieren in vielfältige Märkte wie Rohstoffe und Devisen oder Währungen und streuen damit das Risiko. Gleichzeitig können Managed Futures auch von fallenden Kursen profitieren, indem sie Short-Positionen aufbauen. Somit sind sie Stressmärkten nicht hilflos ausgeliefert. Ganz im Gegenteil: Stressmärkte bedeuten oft klare Trends, was wiederum zu erhöhten Gewinnchancen führen kann.

Handelsbeispiel

Das Handelsbeispiel unten zeigt sehr gut, wie ein Handelssystem unter Berücksichtigung des dynamischen Risikomanagements eine Handelsposition generiert. Zunächst zeigt der obere Chart den Kursverlauf (hier Beispiel WTI Crude Oil). Der zweite Kursverlauf zeigt die Kursschwankung (Volatilität) des Ölpreises. Der dritte Chart zeigt dann die Positionierung des Handelssystems. Dabei zeigen blaue Balken eine Long-Position (Setzen auf steigende Kurse) und grüne Balken eine Short-Position (Setzen auf fallende Kurse). Die Höhe der Balken zeigt die Positionsgröße. Der 4. Kursverlauf zeigt letztlich die Gewinn/Verlust-Rechnung durch diese Position.

Handelsbeispiel "WTI Crude Oil"

In der 1. Phase (2004) sehen wir eine stabile Aufwärtsbewegung des Ölpreises. Durch die Tatsache, dass die Kursschwankung (Volatilität) auf einem niedrigen Niveau verbleibt, ist es dem Handelssystem erlaubt, eine höhere Positionierung einzugehen. Vereinfachend gesprochen zeigt die niedrige Volatilität an, dass die Marktteilnehmer ein großes Vertrauen in diesen Trend haben. Entsprechend groß ist die Position, die in dem Markt gehalten werden kann und entsprechend groß waren die Gewinne durch diese Position. Hohe Kursschwankungen hingegen zeigen hohe Unsicherheiten hinsichtlich des weiteren Verlaufes eines Trends.

Phase 2 (2005 und 2006) verdeutlicht die Entwicklung in einem Markt ohne Trends. Das Handelssystem wechselt vergleichsweise häufig die Seite der Positionierung (Long oder Short). Im Ergebnis führen seitwärts gerichtete Marktbewegung nicht zuletzt auch aufgrund von Handelskosten zu einem leichten Verlust.

Die 3. Phase (2007 und 2008) zeigt dann sehr schön, was bei einem starken Trend passiert, wenn gleichzeitig aber die Nervosität (Volatilität) des Marktes ansteigt. Obwohl wir einen starken Trend sehen, nimmt die Handelsposition kontinuierlich ab. Der Grund liegt in der (stark) steigende Volatilität. Das System bleibt aber auf steigende Kurse positioniert, jedoch verringert sich die Größe der Position deutlich. Zum Ende hin (2008) korrigiert der Ölpreis dann deutlich und man erkennt gut, wie das Handelssystem von der (blauen) Long-Seite auf die (grüne) Short-Seite wechselt, um ab dann von dem fallenden Ölpreis profitieren zu können. Solche trendstarken Phasen sind dann wiederum sehr profitabel, wie die Gewinn-/Verlust-Rechnung deutlich zeigt.

Rechtliche Hinweise: Diese Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Grundlage für den Kauf sind die jeweils gültigen Verkaufsunterlagen, die ausführliche Hinweise zu den einzelnen mit der Anlage verbundenen Risiken enthalten. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen.

Zurück zur Startseite