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Seit Jahrzehnten beweisen Managed Futures ihre Stärke, nicht nur bei steigenden, sondern auch bei fallenden Märkten eine Rendite für die Anleger erzielen zu können. Als Beimischung optimieren sie nachweislich ein klassisches Depot bestehend aus Aktien und Anleihen. Zuletzt haben Sie Ihre Stärke in der Corona-Krise bewiesen. Wir möchten diesen neuerlichen Beweis der Leistungskraft von Managed Futures zum Anlass nehmen und Ihnen an sechs Freitagen diese Anlageklasse – jeweils mit einem anderen Aspekt – näherbringen.

Freitag, der 17. Juli 2020:

Die Rolle von Managed Futures in Absicherungsstrategien

Managed Futures können im Unterschied zu anderen Absicherungsstrategien in steigenden UND fallenden Märkten Geld verdienen!

Um große Wertverluste im Falle eines Kurseinbruchs an den Börsen zu vermeiden, setzen professionelle Vermögensverwalter Absicherungsstrategien ein. Dies kann ein Paket aus langlaufenden Staatsanleihen mit Top-Bonität sein, eine Position an Edelmetallen (Gold), Instrumente, die von steigender Nervosität (Volatilität) profitieren, der Kauf von Put-Optionen, eine Quote an Fluchtwährungen wie Yen, Schweizer Franken oder US-Dollar oder aber eine aktive Steuerung der Investitionsquote.

Das Problem dabei ist, dass eine statische Dauerabsicherung teuer ist (z.B. der Zeitwertverfall bei Optionen), nur unzureichend schützt – z.B. wegen der teils negativen Renditen auf Top-Bonitäten oder aber im Bullmarkt bremsend wirkt – z.B. bei einem zu niedrigen Investitionsgrad. Also macht es Sinn, eine Absicherung nicht als Dauerkomponente zu betrachten, sondern ihren Einsatz aktiv zu managen.

Dies erfordert aber ein hohes Maß an ständiger Aufmerksamkeit mit der Gefahr, Risiken falsch einzuschätzen. Zudem kann es in Extremsituationen passieren – wie Mitte März zum Hochpunkt des Covid-Crashs – dass sogar viele der Absicherungspositionen ebenfalls unter Verkaufsdruck geraten. Das passiert, wenn Investoren ihre Positionen insgesamt zurückschneiden müssen, um ihr Gesamtrisiko zu senken, im Fachjargon wird dieser Prozess „Deleveraging“ genannt. Viele Fondsmanager, die auf das ausgewogene „Risk Parity“-Modell vertrauten, wurden böse überrascht, als das globale „Deleveraging“ durch die Bösensäle fegte.

Managed Futures bieten für viele dieser Problemfelder eine robuste Lösung. Sie sind in ihrer Ausrichtung variabel, d.h. je nach herrschendem Marktumfeld sind sie auf fallende oder steigende Kurse positioniert. Deshalb sind sie nicht zwingend eine Renditebremse, wenn die Börsen nach oben streben. Sie sind in einer Vielzahl von Märkten investiert – so hat z.B. der oben angesprochene Deleveraging-Prozess Mitte März 2020 zu einem starken Anstieg des US-Dollar versus Rohstoffwährungen geführt. Mit einem Trio aus USD-Positionen, Absicherungen auf Aktienindizes und der Positionierung auf steigende Volatilität gelang es, den gleichzeitigen temporären Einbruch von Aktien, Anleihen (inklusive der Top-Bonitäten) und Gold locker zu kompensieren. Einige Managed Futures-Fonds wie z.B. Man AHL Trend hatten im März 2020 deshalb einen ihrer besten Monate.

Die folgende Grafik verdeutlicht diesen Effekt am Beispiel des Trendfolgefonds Man AHL Trend Alternative D, der auf dem AHL Diversified Handelssystem basiert: Bis zum ersten Pfeil war Schutz auch durch Gold und Top-Bonitätsanleihe gegeben. Zwischen dem ersten und dem zweiten Pfeil folgte die "Deleveraging-Phase", in der nur AHL schützte und in der auch Absicherungen verloren! Danach wich die Panik – aber das Resultat in diesem Zeitraum: nur der Trendfolgefonds verdiente Geld!

Natürlich haben auch Managed Futures ihre Schwachstellen. Konkret dann, wenn sich die Börsen in Übergangsphasen befinden, wenn also ein Trend dreht. Auch eine abrupte Stimmungsänderung kann Managed Futures auf dem „falschen Fuß“ erwischen. Aber das ist meist nur eine kurze Durststrecke, da Trendfolger ihre Positionierung mit dem Markt automatisch und sukzessive verändern.

Die äußerst breite Diversifikation, auch in Märkte, die für einen Anleger schwierig zu handeln sind, bietet im Bedarfsfall robusten Schutz, besonders wenn die klassischen Absicherungen – wie im März 2020 gesehen – an ihre Grenzen stoßen. Das zweite wichtige Argument für einen angemessenen Platz als Dauerinvestment in einem Portfolio ist die vollautomatische Anpassung an die Realität der Märkte. Dies gewährleistet eine äußerst bequeme und doch sehr effiziente Chance-Risiko-Steuerung.

Die folgende Grafik verdeutlicht dies: Natürlich waren Volatilitäts- und Short-Strategien die Gewinner im Crash. Aber im langfristigen Vergleich zeigt sich, dass sie als Dauerinvestment im „normalen“ Markt Rendite kosten. Anders können sich hier Managed Futures entwickeln. Am Beispiel des Trendfolgefonds Man AHL Trend ist deutlich zu sehen, dass Managed Futures – anders als andere Absicherungsstrategien – eben auch in steigenden Börsen Geld verdienen können:

Rechtliche Hinweise: Diese Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Grundlage für den Kauf sind die jeweils gültigen Verkaufsunterlagen, die ausführliche Hinweise zu den einzelnen mit der Anlage verbundenen Risiken enthalten. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen.

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